Frauenärztinnen Bahrenfelder Straße

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Schwangerschaftsbetreuung

Wir wünschen den schwangeren Frauen eine unbeschwerte, schöne Zeit. Der Beginn einer Schwangerschaft ist vielleicht: lange ersehnt, „nicht-genau-passend“, mit Ängsten und Konflikten besetzt, wirft Fragen auf. Wir möchten Sie unterstützen und helfen, damit es eine möglichst unbeschwerte und glückliche Zeit werden kann. Unsere Vorstellung einer guten Schwangerenbetreuung umfasst sowohl ärztliche als auch Hebammen-Betreuung. In den Räumen unserer Praxis bieten die Hebammen Petra Kallenberger und Annelott Strieck-König Vorsorgeuntersuchungen an. Frau Kallenberger spricht auch türkisch, beide sprechen englisch. Wir arbeiten auch mit anderen freiberuflichen Hebammen, Hebammenpraxen und dem Geburtshaus zusammen. In dem Vernetzungskreis GemInis (Gemeinsame Initiative Schwangerenbetreuung) bilden wir uns zwischen Frauenärztinnen und Hebammen fort und koordinieren unsere Arbeit.

Die Schwangerschaft dauert 40 Wochen (SSW), gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Dies ist eigentlich nicht korrekt, da es ja vom Zeitpunkt der Befruchtung zur Geburt nur 38 Wochen sind. Es ist aber eine weltweite Vereinbarung, die Schwangerschaftswochen nach der letzten Regel zu berechnen. Der errechnete Entbindungstermin ist auch nur ein nach der letzten Regel errechnetes Datum, es ist ganz normal wenn das Kind 2 Wochen vor oder nach diesem Termin geboren wird.

In den ersten 14 Wochen können die hormonellen Umwandlungen zu leichter Übelkeit und manchmal auch zu Erbrechen führen. Falls Übelkeit auftritt, hilft es oft eine Kleinigkeit zu essen. Ein Apfel, ein Stück Brot oder auch mal Traubenzucker kann hilfreich sein. Ein bewährtes Mittel ist auch Ingwer. In seltenen Fällen müssen Medikamente gegen starkes Erbrechen verschrieben werden.

Viele Frauen sind gerade in den ersten Wochen sehr müde, schlapp oder abgespannt. Es ist gut, in dieser Zeit dem Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf nachzugeben. Meistens geht dies vorüber und erst gegen Ende der Schwangerschaft setzt noch mal eine Phase der schnelleren Ermüdbarkeit ein.

Zum Schutz der Schwangeren gilt in Deutschland das Mutterschutzgesetz, http://bundesrecht.juris.de/muschg/index.html Hiernach sollen schwangere Frauen und das ungeborene Kind vor schädlichen äußeren Einflüssen geschützt werden. Sollten im Bereich des Arbeitsplatzes diese Richtlinien nicht eingehalten werden, sollte der/die betrieblicher Sicherheitsbeauftrage, der Betriebsrat oder das Amt für Arbeitschutz hinzugezogen werden denn jeder Arbeitgeber ist verpflichtet einer schwangeren Frau Arbeitsmöglichkeiten zu bieten, die dem Mutterschutzgesetz genügen www.arbeitsschutz.hamburg.de, www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen. Im Falle, dass aufgrund körperlicher Probleme eine Gefahr für die Schwangerschaft ausgeht, kann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden. Jede Frau hat Anspruch auf bezahlten Mutterschutzurlaub 6 Wochen vor sowie 8 Wochen nach der Geburt. In der Schwangerschaft und 4 Monate nach der Geburt besteht Kündigungsschutz. Wir halten in der Praxis Exemplare des Mutterschutzgesetzes für sie bereit.

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Ernährung

Sie brauchen in der Schwangerschaft nicht für „zwei-essen“ und auch keine spezielle Diät einhalten. Zu vermeiden ist Koffein/Teein in größeren Mengen, es sollen nicht mehr als 1-2 Tassen Schwarz-, Grüntee oder Kaffee pro Tag getrunken werden. Insbesondere auf Cola und andere coffeinhaltige Erfrischungsgetränke (Energydrinks) sollte ganz verzichtet werden, weil sie neben hohem Koffeingehalt zusätzlich auch sehr viel Zucker enthalten. Sie sollten sich vitamin- und abwechslungsreich ernähren. Ballaststoff- und eiweissreiche Produkte sind einer fett- und zuckerreichen Ernährung vorzuziehen. Wir empfehlen Folsäure und Jodid als Nahrungsergänzung einzunehmen, da sie häufig nicht ausreichend aufgenommen werden. Mit beidem kann bereits vor der Schwangerschaft begonnen werden. Folsäure ist ein Vitamin der B-Gruppe. Es kommt in Getreide, dunkelgrünem Gemüse und rohen Tomaten vor. Es ist ein wesentlicher Baustein für die Ausbildung des Nervensystems des Kindes und beugt Neuralrohrdefekten (sog. offenen Rücken) vor. Jodid ist vor allem in Seefisch und Algen enthalten. Sein Bedarf ist in der Schwangerschaft erhöht und wird für die Bildung von ausreichend Schilddrüsenhormonen benötigt. Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut. Vor allem Aprikosen, Hirse, Hafer, Fleisch, dunkelgrünes Gemüse und Linsen sind reich an Eisen. Der rote Blutfarbstoff (Hb), ein indirekter Wert für Eisen wird in der Schwangerschaft regelmäßig kontrolliert; ggf. muss Eisen zusätzlich eingenommen werden. Magnesiummangel kann sich durch Wadenkrämpfe oder Kontraktionen der Gebärmutter bemerkbar machen. Dann kann Magnesium zusätzlich eingenommen werden (Info: nie Magnesium und Eisen gleichzeitig einnehmen, da sie sich bei der Aufnahme im Darm gegenseitig hemmen, daher immer 2 Stunden Abstand zwischen den Einnahmen einhalten) In den späteren Schwangerschaftswochen kann der Bedarf an weiteren Mineralstoffen, Vitaminen und Fettsäuren steigen. Wenn Sie Produkte mit mehreren Vitaminen und Spurenelementen einnehmen möchten achten sie darauf, dass es sich um spezielle Präparate für Schwangere handelt, da Multivitaminpräparate oft Vitamin A enthalten, welches in der Schwangerschaft schädlich sein kann. Wichtig ist, dass Sie ausreichend trinken. Es gibt keine ideale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Dies ist individuell sehr verschieden.   

Medikamente und Genussmittel

Sie sollten nicht ohne Rücksprache mit einer Ärztin/Arzt Medikamente einnehmen. Es kann aber sein, dass gewisse zusätzliche Erkrankungen eine Einnahme von Medikamenten notwendig macht. Auf Nikotin, wie auch auf andere Suchtstoffe sollten Sie in der Schwangerschaft ganz verzichten. Diese können das Wachstum des Kindes vermindern, und einige können Frühgeburten auslösen. Alkohol kann darüber hinaus bei regelmäßigem Konsum direkt das Gehirn und andere Organe schädigen.  

Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen

Um eine bestmögliche Betreuung für Mutter und Kind zu gewährleisten, möchten wir Sie bitten, die regelmäßigen Vorsorgetermine wahrzunehmen. Nach den Mutterschaftsrichtlinien werden Untersuchungen bis zur 30. SSW alle vier Wochen und danach alle 2 Wochen durchgeführt. Ab dem errechneten Termin alle 2 Tage. In besonderen Fällen können häufigere Untersuchungen notwendig sein. Im Rahmen der Untersuchungen führen wir zusätzlich zu den vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen eine Untersuchung auf Scheideninfektionen (kann Frühgeburten vorbeugen) durch und bieten die Möglichkeit zum Gespräch an. Wir bieten eine gemeinsame Schwangerenversorgung von Ärztinnen und Hebammen an. In diesem Rahmen kann eine hebammenspezifische Betreuung und Beratung stattfinden und die Wochenbettbetreuung nach der Geburt geplant werden. Falls Sie eine Beleghebamme haben oder im Geburtshaus entbinden möchten, werden wir Sie ebenfalls im Wechsel mit den entsprechenden Hebammen betreuen.

Im Rahmen der Vorsorge werden zu bestimmten Terminen Blutentnahmen durchgeführt. Zu Beginn der Schwangerschaft werden Blutgruppenbestimmung mit Antikörpersuchtest, TSH ( zur Feststellung von Schilddrüsenfunktionsstörungen ), Suchtest auf Lues und HIV (wenn gewünscht) sowie die Rötelimmunitätsbestimmung ( entfällt wenn 2 Impfungen bereits durchgeführt wurden und dokumentiert sind ) durchgeführt. Wir empfehlen den HIV- Test, da im Falle einer Infektion mit gezielter Betreuung die Übertragung auf das Kind vermieden werden kann. Der Antikörpersuchtest wird in der 24.- 28. SSW wiederholt. Sollten Sie Rhesusfaktor negativ sein erhalten sie in der 28.-30 SSW eine Spritze (Anti-D), die einer möglichen Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Ihnen und dem Kind vorbeugt. Ab der 32. SSW wird eine Suchtest auf Hepatitis-B-Infektion durchgeführt. Zwischen der 25.- 27. SSW wird ein Zuckerbelastungstest durchgeführt um festzustellen, ob der Verdacht auf eine Zuckererkrankung in der Schwangerschaft besteht.

Nach Feststellung der Schwangerschaft sind 3 Ultraschalluntersuchungen vorgesehen: I. 9-12 SSW, II. 19.-22.SSW und III. 29-32. SSW. Diese dienen dazu, die kindliche Entwicklung zu beurteilen. Beim zweiten Ultraschall können Sie zwischen zwei Alternativen wählen, um eventuelle Auffälligkeiten zu erkennen: 1. einer "Basis- Ultraschalluntersuchung", bei der das Kind vermessen wird und Plazenta und Fruchtwassermenge beurteilt werden und 2. einer "erweiterten Basis- Ultraschalluntersuchung", bei der zusätzliche Körperteile und Organe beurteilt werden. Es können per Ultraschalldiagnostik eine Reihe von Erkrankungen erkannt oder ausgeschlossen werden. Aber auch bei größter Erfahrung, regelmäßigen Fortbildungen und guter Gerätequalität lassen sich nicht alle Fehlbildungen oder Erkrankungen im Ultraschall erkennen. Viele erbliche Erkrankungen sind Chromosomenveränderungen, die nicht per Ultraschall erkannt werden können. Gewisse Untersuchungen wie fetaler Herzultraschall, spezielles Organscreening und Dopplersonographie sind darauf spezialisierten Zentren vorbehalten. Bei ersichtlichen Auffälligkeiten oder speziellen Fragestellungen werden wir Sie dorthin überweisen.

Bei der Dopplersonografie wird die Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta), der Gebärmutter sowie des Kindes untersucht, um Ursachen für verzögertes Wachstum zu erkennen bzw. auszuschließen oder eine Plazentaschwäche früh zu erkennen. Bei Erkrankungen wie Schwangerschaftsdiabetes, schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck und Eiweißverlust oder Verdacht auf verzögertes Wachstum werden wir Doppleruntersuchungen als Kassenleistung einleiten.

Pränatale Diagnostik

Neben den Untersuchungen im Rahmen der Schwangerenvorsorge, die dem Wohlergehen der Schwangeren und ihrem Kind dient, gibt es weitergehende Untersuchungen, die nach Störungen der Entwicklung und Fehlbildungen des ungeborenen Kindes suchen. Heutzutage werden alle Schwangeren mit diesen Untersuchungen über die Medien und im Bekanntenkreis konfrontiert und auch wir werden Sie darüber informieren. Die meisten Untersuchungen in der frühen Schwangerschaft suchen nach Störungen, die in der Schwangerschaft nicht behandelbar sind, wie z.B. besondere Chromosomenkonstellationen, am bekanntesten und häufigsten die Trisomie 21, das Down-Syndrom. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft gibt es Untersuchungen, die auf das Wohlergehen des Kindes hinzielen, wie z.B. Doppleruntersuchungen und die Konsequenzen für die Art und den Zeitpunkt der Geburt haben können Wenn Sie über weitergehende Untersuchungen nachdenken, sollten Sie sich fragen, was Sie über Ihr werdendes Kind wissen wollen, und wodurch diese Frage beantwortet werden kann.

  • Was mache ich, wenn es ein auffälliges Ergebnis gibt?
  • Was bringt mir ein Wissen über eine Auffälligkeit?
  • Wie steht mein Partner/meine Partnerin dazu?

Manche Frauen beantworten sich diese Fragen so: Ich bin jetzt – vielleicht lang ersehnt - schwanger und ich kriege dieses Kind! Dann brauchen sie und ihre Ärztin nicht frühzeitig nach Fehlbildungen zu suchen, deren Entdeckung keine Konsequenzen hätte, sondern sich nur mit Untersuchungen zu befassen, die dem Wohlergehen des Kindes dienen. Andere Frauen möchten Untersuchungen durchführen lassen, weil sie sich im Falle einer Erkrankung des Kindes frühzeitig darauf einstellen und eine bestmögliche Versorgung des Kindes nach der Geburt vorbereiten möchten. Wieder andere Frauen möchten soweit möglich Fehlbildungen und Erkrankungen des Kindes ausschließen, würden durch einen auffälligen Befund in einen Schwangerschaftskonflikt geraten und auch über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken.

Die Schwangerschaft ist ein Prozess des Werdens und Wachsens, der überhaupt nur sehr begrenzt beeinflussbar ist. Die meisten Kinder werden gesund geboren, die vorgeburtlichen Untersuchungen können wiederum nur bestimmte Störungen herausfinden. Die meisten Probleme, die Kinder haben können, sei es in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder auch in den ersten Lebensjahren sind nicht durch pränatale Diagnostik herauszufinden.

Manchmal können Untersuchungen können auch verunsichern, weil sie unklare Befunde ergeben oder Fragen aufwerfen, mit denen Sie sich gar nicht befassen möchten oder müssten.

Es gibt auch ein „Recht auf Nichtwissen“.

Jede Schwangere und jedes Paar sollte sich vor der Entscheidung für solch ein Verfahren überlegen, welche Konsequenzen sich aus einem Untersuchungsergebnis ergeben könnten. Wir werden Sie im Rahmen der Schwangerenvorsorge über die angebotenen Untersuchungen informieren und mit Ihnen zu klären versuchen, welchen Umgang Sie mit Ihrer Schwangerschaft und diesen Untersuchungen haben möchten. Mit den Hebammen können Sie diese Fragen auch -vielleicht aus einem anderen Blickwinkel - besprechen. Wenn Sie darüber hinaus Bedürfnis nach mehr Gespräch haben, oder Sie sich unabhängig von unserer Praxis informieren und beraten lassen möchten, kann eine Beratungsstelle Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Falls durch Pränataldiagnostik auffällige Befunde erhoben werden, gilt es zu klären welche Folgen das für ihr Kind und für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft haben kann: Gibt es eine Behandlung in der Schwangerschaft, muss das Kind nach der Geburt behandelt, vielleicht sogar operiert werden, wie schwer ist die Veränderung des Kindes, kann es vielleicht gar nicht überleben? Für die einen Frauen erscheint es unmöglich, solch eine Schwangerschaft fortzusetzen, andere möchten den natürlichen Verlauf nicht beeinflussen.

Außer der Information durch uns und die Ultraschallspezialisten kann auch der Kontakt zu Kinderärzten, die sich ja besser mit Kindern auskennen als wir Gynäkologinnen und zu Selbsthilfegruppen von Eltern mit Kindern mit ähnlichen Besonderheiten für Sie hilfreich sein. Diese Kontakte stellen wir gerne für Sie her.

Spezielle Untersuchungen der Pränataldiagnostik sind, außer es liegt eine Auffälligkeit oder eine Erkrankung oder ein bestimmtes Risiko für das Auftreten einer Erkrankung vor, keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

Die am häufigsten durchgeführten Untersuchungen sind:

NT-Messung und Double-Test auch Ersttrimesterscreening genannt:

Dies ist ein Test, mit dem statistisch berechnet werden kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für Sie ist ein Kind mit einer Trisomie zu bekommen (Trisomie 21 = Down-Syndrom, sowie Trisomie 13 oder 18). Dabei werden zwischen der 11+1.und 13+6. Schwangerschaftswoche die Breite der kindlichen Nackentransparenz (NT) und durch eine Blutentnahme zwei Werte (Double-Test: Papp-A und freies ß-HCG) bestimmt. Das Ersttrimesterscreening wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt.

Bluttest, sogenannte NIPD nichtinvasive pränatale Diagnostik:

Dabei wird fetales Erbmaterial im Blut der Mutter untersucht. Der Test ist ab der 10. Schwangerschaftswoche möglich und liefert mit hoher Treffsicherheit Hinweise auf das Vorliegen von Chromosomenveränderungen wie Trisomie 13, 18, 21 und andere. Der Befund kann auch falsch sein. Die Befunde werden üblicherweise bei Auffälligkeiten durch eine Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie überprüft, bevor daraus Konsequenzen gezogen werden. Die Diagnose einer Trisomie alleine gibt keine Aussage über die Schwere einer Behinderung oder Krankheit, dafür wären z.B. Ultraschalluntersuchungen notwendig.

Amniocentese (Fruchtwasserpunktion):

Durch die mütterliche Bauchdecke wird Fruchtwasser in eine Spritze angesaugt. Die dadurch gewonnenen kindlichen Zellen werden humangenetisch aufgearbeitet und auf Chromosomenveränderungen untersucht. Bei dieser Methode besteht ein Risiko etwa 0,5-1:100 einen vorzeitigen Blasensprung oder eine Fehlgeburt auszulösen. Diese Untersuchung wir ab der 15. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Chorionzottenbiopsie:

Wenn eine frühere Diagnose erwünscht ist, werden Zellen aus dem Mutterkuchen abpunktiert (Chorionzottenbiopsie), diese Methode ergibt aber manchmal unklare Ergebnisse und hat ein höheres Fehlgeburtsrisiko.

Die Amniozentese ist für Frauen ab dem 35. Lebensjahr oder mit einem erhöhten Risiko für erbliche Erkrankungen als Kassenleistung möglich.

Erweiterter Ultraschall (sogenannte Feindiagnostik)

Hierbei können Organveränderungen als Hinweiszeichen für genetische Erkrankungen erkannt werden. Dieser Ultraschall ist noch genauer als der erweiterte Basis- Ultraschall.

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